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Wenden wir uns aber nach diesem unverständlichen Kauderwelsch mehr der praktischen Seite und somit dem
ersten wichtigen Punkt im Geburtshoroskop zu. Das ist natürlich die Geburt! Ein kleines Wesen erblickt
zum ersten Mal das Licht dieser Welt, gerade so wie ein Grashalm sich im Frühjahr, im Widdermonat April
durch den Asphalt bohrt (in unseren Breitengraden mit ausgeprägten Jahreszeiten und der hartnäckigen
Missachtung des siderischen Tierkreises). Ein Kind (und ein Grashalm) werden zum ersten Mal sichtbar.
Deswegen wird dem ersten Haus die Widderqualität zugesprochen. Der Aszendent, die Spitze des ersten
Hauses, bezeichnet dasjenige der zwölf Zeichen, das zum Zeitpunkt der Geburt am Ort des Geschehens
am östlichen Himmel über den Horizont wandert. Der Aszendent und das erste Haus beschreiben also die
individuelle Färbung, die dieses widderhafte Sichtbarwerden annimmt. Es zeigt wie und was die Anderen
von uns zuerst sehen, und darüber hinaus die Eigenschaften die uns zu unserem Ziel in diesem Leben
führen. Es ist das Tor durch welches wir den Garten Eden verlassen und in die irdische Schöpfung eintreten.
Dem Aszendenten liegt der Deszendent gegenüber, markiert durch das Zeichen, das zum Zeitpunkt der Geburt
am westlichen Himmel unter dem Horizont verschwindet. Dieses Zeichen berichtet uns, welche Anteile
unseres Wesens unserem Blick entzogen und durch Widerspiegelung von Aussen zu uns zurückkehren. Was
uns daran gefällt, wird uns von Freunden und Partnern gegeben. Was uns nicht gefällt, besorgen die
Feinde. Letztenendes sind es aber unsere eigenen Eigenschaften, die uns die anderen entgegenbringen,
ob wir sie nun mögen oder nicht. Und natürlich brauchen wir sie. Wir müssen diese Eigenschaften und
die Erkenntnisse, die aus diesen Begegnungen folgen in unsere Persönlichkeit integrieren um vollständig
zu werden. Es geht also um Begegnung, Ausgleich und Wiederherstellung der Harmonie, traditionelle Themen
des Waagezeichens, mit dessen Energie das siebente Haus korrespondiert.
Dem 'hier bin ich' steht somit das 'und wer bist du?' entgegen. Das ist die erste wichtige Achse,
die das Horoskop teilt, und sie bringt eine zweifache Polarität mit sich: dem Ich-Impuls des Widderhauses
steht der Ausgleich des Waagehauses gegenüber. Und es teilt das Horoskop in eine Tag- und eine Nachthälfte.
Die Nachthälfte (Häuser eins bis sechs), alles was unter dem Horizont liegt, erzählt von Persönlichem
und auch von dem Unbewussten. Die Prinzipien, die hier ruhen stehen uns automatisch zur Verfügung.
Die Taghälfte (Häuser sieben bis zwölf), von der Sonne beschienen, sagt uns mit welchen Anteilen
wir bewusst umgehen, welche Prinzipien sich uns über den Intellekt oder den Geist erschließen.
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